TAI CHI CHUAN - Meditation in Bewegung

Tai Chi Chuan unterscheidet sich von anderen Sportarten und physischen Übungen in Bezug auf deren Bedeutungen und Zielsetzungen: Nicht zuletzt in den Anfängen diente es vorwiegend dazu die Hauptziele dieser Philosophie zu erreichen, dem Menschen den Weg zur Meditation zu zeigen.
Die aufrechte Tai- Chi- Haltung, Entspannung, (richtiges) Atmen und Konzentration sind die grundlegenden Merkmale der Meditation. Meditation zielt darauf ab, innere Bewusstheit und Harmonie genauso wie psychosomatisches Gleichgewicht zu erreichen. Tai Chi dient der Stärkung des Körpers und des Geistes und eignet sich somit für jede Altersgruppe.

Markus Napast Tai Chi Chuan ist eine alte chinesische Kunst der Meditation in harmonischen Bewegungen. In seine Entwicklung flossen die Weisheit, Erfahrung und das Wissen der Chinesischen Medizin, der taoistischen Philosophie und der Kampfkunst ein. In China ist Tai Chi sehr verbreitet und wird dort allgemein zur Erhaltung der Gesundheit und um Krankheiten vorzubeugen und zu heilen praktiziert. Tai Chi ist ein Lebensweg, eine Reise zu sich selbst und zur Harmonie von Geist und Körper in Übereinstimmung mit der natürlichen Ordnung der Dinge. Die Bewegungsweise ist entspannt, sanft, und zeitlupenartig, jedoch auch kraftvoll und energetisch - verbunden mit Achtsamkeit und tiefer Atmung. Alle Bewegungsfolgen fließen langsam ineinander und bilden die sogenannte »Form«. Das regelmäßige Üben fördert das Erleben der Stille in der eigenen Mitte und führt zu mehr Harmonie und Gelassenheit. Die Lebensenergie Qi wird gesteigert und das psychisch-körperliche Wohlbefinden verbessert. Der Mensch erlebt sich verwurzelt in der Erde und aufgerichtet zum Himmel. Auf Sanftheit beruhend eignet sich Tai Chi für Frauen und Männer jeden Alters. Die Stunden werden mit Aufwärm- und Entspannungsübungen ergänzt.

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